Immer auf der sicheren Seite

Auch die beste Kletterwand trägt irgendwann Gebrauchsspuren davon. Damit die Wand dauerhaft hält, was sie verspricht, muss jeder Hallenbetreiber dafür sorgen, dass sie in regelmäßigen Intervallen auf Herz und Nieren geprüft wird. Art und Häufigkeit hängen dabei von der Nutzung und den örtlichen Gegebenheiten ab. Am besten regelt und dokumentiert ein Inspektionsplan, welche Bauteile wie, wie oft und von wem kontrolliert werden sollen. Wir empfehlen unseren Kunden folgende Wartungs-Intervalle:

  • Visuelle Routine-Inspektion
    Sie sollte ständig erfolgen – durch Kletterwandbetreuer, Übungsleiter und auch Kletterer: Sie sollten mit offenen Augen durch die Halle gehen und dafür sorgen, dass offensichtliche Gefahrenquellen wie angebrochene und lose Griffe oder beschädigte und abgenutzte Sicherungspunkte sofort ausgetauscht werden, sobald sie erkannt werden.
  • Operative Inspektion
    Alle 1 bis 3 Monate sollte die Wand hinsichtlich Stabilität und Verschleiß detailliert überprüft werden.
  • Hauptinspektion
    Sie sollte ungefähr alle 12 Monate von einem Sachkundigen vorgenommen werden, um den allgemeinen betriebssicheren Zustand der Anlage zu beurteilen.

Rechtliche Grundlage ist die „Norm für künstliche Kletteranlagen“ DIN EN 12572. Sie verweist auf die Normen für Spielplatzgeräte DIN EN 1176-1 bis 1176-7, deren Teil 7 die Punkte Installation, Inspektion, Betrieb und Wartung regelt. Als stellvertretender Obmann der Europäischen Normierungskommission und als einziger Herstellervertreter in der Expertenkommission des DAV, aber natürlich auch dank unserer 25-jährigen Erfahrung im Kletterwandbau entwerfen, bauen und warten wir unsere Wände stets entsprechend dieser Normen.  

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